Herzlich willkommen
Dies ist die Internetseite der Ego-State Jubiläumstagung.
Sie wird vom 30. Mai bis 02. Juni 2019 in der Edith Stein Schule in Rottweil stattfinden.

Dabei sind alle führenden deutschsprachigen Ego-State-TherapeutInnen. Auf der Tagung sollen zusätzlich zu vielen 3-Std. Workshops in Podiumsgesprächen und Vorträgen zwei wesentliche Entwicklungen/Kontroversen diskutiert werden. Hier die Podien im Detail:

Podium 1:
Gunther Schmidt sieht das Ego-State Modell von seinem Teile-Ansatz und seinem hypnosystemischen Modell her kritisch. Woltemade Hartman sagt mir, dass Gunther die Essenz der Ego-State-Arbeit an diesem Punkt im Unterschied zu hypnosystemischer Arbeit nicht verstanden hat. Jochen Peichl geht unterdessen mehr in Richtung des Modells von Gunther. Kai Fritzsche will das Thema mit Gunther Schmidt auch diskutieren. Nun hat Gunther trotz seines wie immer übervollen Terminkalenders ein Seminar abgesagt, um diese Diskussion auf unserer kleinen Tagung in Rottweil zu führen.

Podium 2:
Das ist eine ebenso spannende Kontroverse, die sich die letzten Jahre andeutet. Woltemade Hartman und Silvia Zanotta haben beide den Ego-State-Ansatz mit Konzepten vom Somatic Experiencing (Peter Levine) und Soma (Sonja Gomez) erweitert. In dieselbe Richtung geht international auch Maggie Philipps. Kai Fritzsche, Jochen Peichl u.a wollen weiterhin das Original-Modell von Watkins/Watkins unterrichten und Woltemade/Silvia eher von Anfang an das Modell wie sie aktuell arbeiten. Was sind da die Vorteile und Nachteile. Das erinnert mich an alte Diskussionen, die ich vor ca. 25 Jahren mit Gunther Schmidt hatte: Unterrichten wir zuerst die alten traditionellen Modelle und kommen dann zu den neuen hypnosystemischen Konzepten oder starten wir gleich mit dem neuen Modell. Damals habe ich mal zu Gunther gesagt: Auch im Wissen über Einstein und die Quantenphysik kann man im Physikunterricht zuerst mal mit Newton und Mechanik anfangen.